Laufend
12. Dezember 2025

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Handlungsfeld 3: Durch Tarifierung Anreize setzen

Wie können wir netzdienliches, systemdienliches und marktdienliches Verhalten belohnen?

KONTEXT - Zukunftsbild und Hürden

Für ein systemdienliches Stromnetz 2045 ist ein stabiles, engpassfreies und wirtschaftliches System notwendig, in dem Verbrauch und Erzeugung optimal aufeinander abgestimmt sind und sich automatisch an Netzkapazität und Preissignalen orientieren. Photovoltaikanlagen liefern auch morgens und abends Strom, während bestehende und neue Flexibilitäten im Übertragungs- und Verteilnetz gezielt eingesetzt werden. Lokale Energiegemeinschaften nutzen Strom direkt vor Ort, wodurch Netzausbaukosten gesenkt und Verbrauch wie Erzeugung optimiert werden. Aktuell werden jedoch Kostenwahrheit und dynamische Preissignale kaum umgesetzt, Produzenten zahlen keine Netzgebühren, und der enge regulatorische Rahmen verhindert flexible, faire Tarife. Durch die Einführung marktorientierter Anreize, flexibler Tarife und fairer Kostenverteilung kann ein effizientes, resilient organisiertes Stromnetz entstehen.

MASSNAHME 3.1: Aktives Leistungsmanagement einfordern und vergüten

Ziel der Massnahme:

Mit der Massnahmen sollen Photovoltaikanlagen das Stromnetz direkt entlasten, da sie einen Teil des Bedarfs vor Ort decken. Damit werden Leistungsüberschüsse aus PV-Anlagen adressiert, die zusätzlichen Netzausbau erforderlich machen, wenn sie nicht gezielt gesteuert oder gespeichert werden.

Beschreibung der Massnahme:

In Anlehnung an die Konzepte FlexPV, Top40 & «BFH Modell»:Anpassung EnG Art. 15, evtl. nur StromVGAbnahme- und Vergütungspflicht wird aufgeweicht: Wenn der VNB die zu einspeisen gewünschte Energie nicht abnimmt (aus Gründen der Verhinderung des Netzausbaus) hat er 50% davon gemäss Mindestentschädigung zu entschädigen. Dies sind anrechenbare Netzkosten.
Zur Klärung: Wenn ein PV-Anlagenbetreiber einspeisen möchte und dadurch einen Netzausbau nötig machen würde, kann der Netzbetreiber den Ausbau ablehnen und stattdessen eine Entschädigung bezahlen.

Nächste Schritte

1.
Fabienne Thomas prüft, welche Akzeptanz der Vorschlag bei verschiedenen Schlüssel-Stakeholdern hat bis Ende 2025

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Beurteilung

Wie griffig findest Du diese Massnahme, um die "Wie können wir..."-Frage des Handlungsfeldes zu adressieren?
Welche spezifischen Aspekte der Massnahme tragen zur Griffigkeit bei? Was könnte verbessert werden, um die Massnahme griffiger zu machen?
Wie steht Deine Organisation zur Massnahme?
Wie müsste die Massnahme angepasst werden, damit Deine Organisation den Vorschlag (stärker) unterstützt?
Folgende Organisationen sollten bei der Umsetzung einbezogen werden:

MASSNAHME 3.2: Netzsimulationsstudie dynamische Netznutzungstarife

Ziel der Massnahme:

Mit der Massnahmen sollen effiziente und wirksame Preissignale identifiziert werden, welche netzdienliches Verhalten unterstützen.

Beschreibung der Massnahme:

Dank einer Netzsimulation sollen die zu erwartenden Effekte verschiedener Anreize abschätzbar werden. Die Studie könnte durch das Parlament beauftragt oder von den Verbänden initiiert werden. Zu klärende Fragen:
Was ist der Effekt verschiedener Anreize auf die lokale Netzleistung?
Gibt es eine Korrelation zwischen Markt- und Netzdienlichkeit? Sind marktdienliche und netzdienliche Anreize deckungsgleich? Reicht die Einführung von marktbasierten Anreizen?
Welche zusätzlichen Anreize sind nötig? Braucht es Anreize bei der Einspeisung?
Was wär der Effekt der vorgeschlagenen Massnahme «Anreize für Zubau und Anreize für Betrieb von PV-Anlagen entkoppeln»

Nächste Schritte

1.
Jan Flückiger holt Branche ab und klärt Bedarf ab (bis Ende 2025)
2.
Prüfen, ob VSE Studie macht oder BFE via Postulat

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Beurteilung

Wie griffig findest Du diese Massnahme, um die "Wie können wir..."-Frage des Handlungsfeldes zu adressieren?
Welche spezifischen Aspekte der Massnahme tragen zur Griffigkeit bei? Was könnte verbessert werden, um die Massnahme griffiger zu machen?
Wie steht Deine Organisation zur Massnahme?
Wie müsste die Massnahme angepasst werden, damit Deine Organisation den Vorschlag (stärker) unterstützt?
Folgende Organisationen sollten bei der Umsetzung einbezogen werden:

MASSNAHME 3.3: Anreize für Zubau PVA von Anreizen für Betrieb entkoppeln

Ziel der Massnahme:

Mit der Massnahme «Anreize für Zubau PVA von Anreizen für Betrieb entkoppeln» sollen Marktverzerrungen verhindert und ein marktdienlicher PVA-Betrieb ermöglicht werden. Damit wird die Ursache adressiert, dass PVAs bei Negativpreisen einspeisen, weil sei dafür bezahlt werden.

Beschreibung der Massnahme:

Der Zubau von Photovoltaikanlagen (PVA) wird gemäss den strategischen Zielen des Energiegesetzes (EnG) über Kapazitätsbeiträge im Rahmen der Einmalvergütung (EiV) gefördert. Der laufende Betrieb der Anlagen wird ausschliesslich über die Erlöse am Strommarkt, insbesondere über die Spotmarktpreise, vergütet. Die Ausrichtung der Einmalvergütung wird dabei an spezifische Bedingungen – etwa an Kriterien der Netzdienlichkeit oder weitere systemdienliche Anforderungen – geknüpft, um einen marktdienlichen und effizienten Betrieb sicherzustellen.

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Beurteilung

Wie griffig findest Du diese Massnahme, um die "Wie können wir..."-Frage des Handlungsfeldes zu adressieren?
Welche spezifischen Aspekte der Massnahme tragen zur Griffigkeit bei? Was könnte verbessert werden, um die Massnahme griffiger zu machen?
Wie steht Deine Organisation zur Massnahme?
Wie müsste die Massnahme angepasst werden, damit Deine Organisation den Vorschlag (stärker) unterstützt?
Folgende Organisationen sollten bei der Umsetzung einbezogen werden: