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12 décembre 2025

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Handlungsfeld 1: Digitalisierung und Automatisierung nutzen

Wie können wir mithilfe von Daten und Steuersystemen die Netze optimieren?

KONTEXT - Zukunftsbild und Hürden

Für ein digitales und automatisiertes Stromnetz 2045 ist es notwendig, dass zentrale und dezentrale Akteure durch offene Daten, klare Regeln und transparente Prozesse verbunden sind. Die Liberalisierung von Messstellen und Daten schafft Raum für Innovation, Wettbewerb und technologische Entwicklung. Ein hohes Mass an Datensicherheit und dynamischer Steuerung bildet die Grundlage für ein flexibles und effizientes Energiesystem. Gegenwärtig hemmen fehlende Planungssicherheit, unvollständige Daten und fehlende Standards die Digitalisierung, führen zu Insellösungen und verhindern die Nutzung des vollen Potenzials.

MASSNAHME 1.1: Zielbild für Datenerhebung, -nutzung und -austausch

Ziel der Massnahme:

Fehlende oder falsche Daten sowie fehlende Standards für den Datenaustausch verhindern innovative und ressourcenschonende datenbasierte Bezahlmodelle. Dafür muss zuerst Grundlagenarbeit geleistet werden. Das Zielbild soll klären, wer welche Daten zu welchem Zweck benötigt und wie der Zugriff erfolgt. Dabei wird besonders betrachtet, welche Daten als Open Data öffentlich bereitgestellt werden können, um Transparenz, Innovation und Zusammenarbeit zu fördern.

Beschreibung der Massnahme:

Die relevanten Use-Cases wie Netzplanung, Balancing oder Eigenverbrauchsoptimierung werden beschrieben, einschliesslich der notwendigen Verlaufs- und Stammdaten sowie der verwendeten Schnittstellen, Formate und Kommunikationswege.Es wird geprüft, welche Daten verfügbar sind, beschafft werden können und publiziert werden dürfen (Datenschutz vs. Open Data). Dabei werden Ownership, physischer und digitaler Layer sowie eine Stakeholder-Analyse zur Identifikation unterstützender und hinderlicher Akteure berücksichtigt.

Nächste Schritte

1.
Benedikt Löpfe & Matthias Egli liefern Thomas Reinthaler (mit Fokus Open Data): Sammlung von Use Cases (bis 21.1.26)
2.
Benedikt Löpfe liefert Nicolas Rohner: Sammlung / Übersicht der Stammdaten (bis 21.1.26)
3.
Olivier Stössel: Sammlung / Übersicht der subsidiär vorhandenen Schnittstelle (bis 21.1.26)
4.
Daniel Piazza: Erste Abklärung, ob Interesse bei Parlamentarier:innen national und kantonal (bis 21.1.26)
5.
Nach Workshop vom 28.01.26: Olivier Stössel: bei Interesse seitens Stakeholder: Gründung einer Arbeitsgruppe

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Beurteilung

Wie griffig findest Du diese Massnahme, um die "Wie können wir..."-Frage des Handlungsfeldes zu adressieren?
Welche spezifischen Aspekte der Massnahme tragen zur Griffigkeit bei? Was könnte verbessert werden, um die Massnahme griffiger zu machen?
Wie steht Deine Organisation zur Massnahme?
Wie müsste die Massnahme angepasst werden, damit Deine Organisation den Vorschlag (stärker) unterstützt?
Folgende Organisationen sollten bei der Umsetzung einbezogen werden:

Handlungsfeld 2: Erneuerbare Energien & Speicher integrieren

Wie können wir die Erneuerbaren, Speicher und Verbraucher sinnvoll in das Netz integrieren?

KONTEXT - Zukunftsbild und Hürden

Für ein flexibles und integriertes Stromnetz 2045 ist es notwendig, dass das Netz selbst zu einem flexiblen Speicher geworden ist, der das Energiesystem effizient unterstützt und die Energiewende intelligent umsetzt. Es wird marktorientiert, flexibel, massgeschneidert sowie demokratisch und dezentral gesteuert. Aktuell nutzt es seine Flexibilität nur unzureichend. Dies aufgrund starrer Regeln, falscher Standards und mangelnder Koordination. Technologische Potenziale bleiben ungenutzt, wirtschaftliche Anreize fördern oft individuelle statt gesamtwirtschaftliche Optimierung, und fehlende Digitalisierung sowie Speicherkapazitäten hemmen ein voll funktionsfähiges, resilient organisiertes Netz.

MASSNAHME 2.1: Nationale Plattform für lokale Flexibilität

Ziel der Massnahme:

Mit der Massnahme soll lokale Flexibilität zur gezielten Entlastung der unteren Netzebenen beitragen. Voraussetzung dafür ist, dass ihre Nutzung marktorientiert vergütet wird. Dadurch lassen sich bestehende Kapazitäten besser ausschöpfen und ungenutztes Potenzial effektiv nutzen.

Beschreibung der Massnahme:

Aufbau einer nationalen Plattform für Flexibilität, wo alle Besitzer und Besitzerinnen von Speichern, PV-Anlagen etc. ihre Anlage lokal anbieten können. Verteilnetzbetreiber können über die Plattform lokal Flexibilität zur Netzentlastung einkaufen.

Nächste Schritte

1.
Thomas Marti (VSE) klärt Bedarf und Bereitschaft der Branche bis 31.12.25 ab
2.
Gabriela Suter fragt bezüglich Einschätzung des Bundesrats und Finanzierung beim Bund nach (Wintersession 25)
3.
Gabriela Suter, Léonore Hälg und Pierre-Yves Ledermann klären Learnings aus swissgrid Pilotprojekt via Interpellation und swissgrid ab (Wintersession 25)

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Beurteilung

Wie griffig findest Du diese Massnahme, um die "Wie können wir..."-Frage des Handlungsfeldes zu adressieren?
Welche spezifischen Aspekte der Massnahme tragen zur Griffigkeit bei? Was könnte verbessert werden, um die Massnahme griffiger zu machen?
Wie steht Deine Organisation zur Massnahme?
Wie müsste die Massnahme angepasst werden, damit Deine Organisation den Vorschlag (stärker) unterstützt?
Folgende Organisationen sollten bei der Umsetzung einbezogen werden:

MASSNAHME 2.2: Batterie als anrechenbare Netzwerkkomponenten zulassen

Ziel der Massnahme:

Das Stromnetz wird flexibler, wenn Batterien als Teil der Netzinfrastruktur anerkannt werden. So kann Strom lokal gespeichert, Lastspitzen können ausgeglichen und die Netzauslastung verbessert werden – wodurch jede installierte Kilowattstunde Batterie mehr Nutzen bringt. Damit werden die heutige Netzstarre und mangelnde Flexibilität überwunden, die entstehen, weil das Netz bislang ohne eigene Speicher bei Überlastungen oder Einspeisespitzen schnell an seine Grenzen stösst.

Beschreibung der Massnahme:

Die bestehende Stromversorgungsverordnung wird angepasst, damit Batteriespeicher als anrechenbare Netzkomponenten gelten. Das bedeutet:
Netzbatterien als zentrales Element des nationalen Flexibilitätsmarkts, indem sie lokale Speicher- und Ausgleichsfunktion übernehmen.
Sie liefern zudem lokale Flexibilität, welche eine bessere Ausnutzung des bestehenden Netzes ermöglicht.
Netzbetreiber können Batteriespeicher in ihre Netzinvestitionen einrechnen, => Weniger Investitionen in Kupfer oder Transformatoren
Vorsehen, dass Verluste oder Gewinne auf die anrechenbaren Netzkosten aufgeteilt werden (=> Tendenziell eher Gewinne …)
Vor jedem physischen Netzausbau wird geprüft, ob eine Batterie als kosteneffizientere und flexiblere Alternative dienen kann
«Batterie vor Kupfer»-Prinzip.

Nächste Schritte

1.
Thomas Marti sondiert informell bei der Elcom (bis am 28.1.26)
2.
Thomas Marti, Roger Nordmann, Beat Ritler führen ein Kickoff Meeting mit dem VSE durch ( (je nach Rückmeldung elcom, vor oder nach dem 28.1.26)
3.
Thomas Marti macht eine rechtliche Einschätzung der Umsetzbarkeit

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Beurteilung

Wie griffig findest Du diese Massnahme, um die "Wie können wir..."-Frage des Handlungsfeldes zu adressieren?
Welche spezifischen Aspekte der Massnahme tragen zur Griffigkeit bei? Was könnte verbessert werden, um die Massnahme griffiger zu machen?
Wie steht Deine Organisation zur Massnahme?
Wie müsste die Massnahme angepasst werden, damit Deine Organisation den Vorschlag (stärker) unterstützt?
Folgende Organisationen sollten bei der Umsetzung einbezogen werden: