Für ein systemdienliches Stromnetz 2045 ist ein stabiles, engpassfreies und wirtschaftliches System notwendig, in dem Verbrauch und Erzeugung optimal aufeinander abgestimmt sind und sich automatisch an Netzkapazität und Preissignalen orientieren. Photovoltaikanlagen liefern auch morgens und abends Strom, während bestehende und neue Flexibilitäten im Übertragungs- und Verteilnetz gezielt eingesetzt werden. Lokale Energiegemeinschaften nutzen Strom direkt vor Ort, wodurch Netzausbaukosten gesenkt und Verbrauch wie Erzeugung optimiert werden. Aktuell werden jedoch Kostenwahrheit und dynamische Preissignale kaum umgesetzt, Produzenten zahlen keine Netzgebühren, und der enge regulatorische Rahmen verhindert flexible, faire Tarife. Durch die Einführung marktorientierter Anreize, flexibler Tarife und fairer Kostenverteilung kann ein effizientes, resilient organisiertes Stromnetz entstehen.